Was einst als Idee von Stadt und Bürgern mit 16 Gründungsmitgliedern im Jahr 2006 begann, ist heute zu einem etablierten Verein mit über 430 Mitgliedern gewachsen. Der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V., gegründet am 29. März 2006 mit dem Ziel der Förderung der internationalen Beziehungen der Stadt Wolfsburg, feierte nun mit Mitgliedern, Ehrengästen und Wegbegleitern auf dem Schloss Wolfsburg 20 Jahre Vereinsjubiläum.

Verbunden mit einem japanischen Sommerfest aus Anlass der 15-jährigen Städtefreundschaft zwischen Wolfsburg und Toyohashi begrüßte Präsidentin Mareike Vollmer unter dem Motto „20 Jahre Brücken bauen und Menschen verbinden“ über 160 Gäste aus Verein und Stadtgesellschaft. „Freundschaft über kulturelle Grenzen hinweg ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist eine Aufgabe – und sie ist ein Beitrag zu einer friedlichen und offenen Gesellschaft“, betonte Mareike Vollmer in ihrer Ansprache. „Genau dafür steht der Internationale Freundeskreis Wolfsburg.“

Oberbürgermeister Dennis Weilmann unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Vereins für Wolfsburg: „Gerade in unserer Stadt, die seit jeher von Internationalität geprägt ist, erfüllt der IFK eine wichtige Aufgabe. Menschen aus über 150 Nationen leben und arbeiten hier zusammen. Wir pflegen 15 Städtebeziehungen und zwei Solidaritätspartnerschaften mit der Ukraine“, sagte das Stadtoberhaupt und dankte allen Mitgliedern: „Ihr Engagement ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Bedeutung des Ehrenamtes.“

Prof. Rolf Schnellecke, Oberbürgermeister a.D., Initiator und Ehrenmitglied des IFK, führte in seiner Festrede die Gäste an die Anfänge: „Es brauchte eine Einrichtung, die die wachsenden internationalen Beziehungen der Stadt begleitete, die die Menschen zusammenbringen und den Dialog fördern konnte“, beschrieb er die Idee hinter der Vereinsgründung. „Der IFK ist eine echte Erfolgsgeschichte! Besser hätten wir es uns nicht erträumen können.“ Bis heute ist die Förderung der offiziellen Städtebeziehungen Wolfsburgs Satzungsgrundlage des IFK, in seinen Gremien sind Ehrenamtliche und Vertreter aus Rat und Verwaltung beiderseits vertreten.

Im feierlichen Rahmen wurde zur Jubiläumsveranstaltung Kerstin Stackmann, Präsidentin von 2019 bis März 2026, die Ehrenpräsidentschaft im IFK verliehen. Die Ehrenwürde wurde einst auch Elisabeth Pötsch als Gründungspräsidentin zuteil. Die Mitgliederversammlung wählte Mareike Vollmer in diesem Frühjahr zur Nachfolgerin von Kerstin Stackmann.

Aus Anlass der deutsch-japanischen Städtefreundschaft richteten auch Shinsuke Toda, Japanischer Generalkonsul in Hamburg, sowie Siegwart Graf zu Eulenburg und Hertefeld, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Braunschweig – Peine – Wolfsburg (DJG), ein Grußwort an die Gäste.

Gemeinsam mit der DJG richtete der IFK im Anschluss ein abwechslungsreiches Kulturprogramm aus, das japanische Trommel- und Musikdarbietungen der Gruppe „Ookami Daiko“ und des Streichquartetts „Kalliope“ umfasste sowie eine Origami-Vorführung, eine traditionelle Teezeremonie und eine begleitende Ausstellung über die Städtefreundschaft zu Toyohashi.

In diesem Jahr sind weitere Programmpunkte aus Anlass des 20-jährigen Vereinsjubiläums geplant. Im November wird es in Kooperation mit der Städtischen Galerie einen weiteren Einblick in die japanische Kultur geben. Alle Veranstaltungen und Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie unter www.ifk-wolfsburg.de

Fotonachweis: Matthias Leitzke für den IFK

Gäste aus Verein und Stadtgesellschaft zum 20-jährigen Jubiläum des Internationalen Freundeskreises Wolfsburg (IFK) e.V. vor dem Schloss Wolfsburg.