Anlässlich des über 40-jährigen Bestehens der Städtefreundschaft zwischen Wolfsburg und Sarajevo präsentierte der IFK vom 12. bis 28. Mai 2026 die Ausstellung „Mein Morgen, dein Morgen. Was träumst du, Sarajevo?“ in der Bürgerhalle des Wolfsburger Rathauses.
Die Ausstellung des Wolfsburger IFK-Mitglieds Nick-Paul Rosano entstand während und nach seinem Freiwilligendienst am Goethe-Institut in Sarajevo, den der IFK mit einem Stipendium unterstützt hatte. In Fotografien und anonymen Befragungen junger Menschen eröffnete sie den Besucherinnen und Besuchern einen besonderen Einblick in das Leben einer Generation, die in einer Stadt aufwächst, deren Gegenwart bis heute von den Folgen der Kriege der 1990er Jahre geprägt ist.
Im Mittelpunkt standen Fragen nach Erinnerung, Identität und Zukunft. Die Ausstellung zeigte persönliche Perspektiven junger Menschen aus Sarajevo und machte deutlich, wie unterschiedlich Erinnerung und gesellschaftliche Aufarbeitung erlebt werden. Zugleich wurde sichtbar, welche Hoffnungen, Wünsche und Zukunftsvorstellungen die junge Generation mit ihrer Stadt und ihrem Land verbindet.
Zur Ausstellungseröffnung begrüßte der IFK zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft. In seiner Einführung berichtete Nick-Paul Rosano von seinen Erfahrungen in Sarajevo und erläuterte die Entstehung der Ausstellung. Besonders die Verbindung von Fotografien und den Stimmen der anonym Befragten regte viele Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken und zu Gesprächen an.
Auch die angebotenen Führungen mit dem Aussteller stießen auf großes Interesse. Dabei ergaben sich intensive Gespräche über Erinnerungskultur, internationale Verständigung und die Bedeutung von Städtefreundschaften in Europa.
Der IFK bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie insbesondere bei Nick-Paul Rosano für sein außergewöhnliches Engagement und die intensive Arbeit an diesem Projekt. Mit seiner Ausstellung hat er einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Städtefreundschaft zwischen Wolfsburg und Sarajevo mit Leben zu füllen und neue Perspektiven auf unsere Partnerstadt zu eröffnen.












